Sonntag, 8. Mai 2016

[Rezension] Wohin der Sommer uns trägt von Tanja Voosen




Titel: Wohin der Sommer uns trägt
OT: -

Autor: Tanja Voosen

Verlag: Carlsen Impress

Ausstattung: eBook
Seiten: 403 Seiten
Preis: 3,99 € (D)

Reihe: -

ET: 05. Mai 2016
ISBN: 978-3-646-60238-8




Klappentext

**Der Sommer vor dem Rest ihres Lebens**

Megan und Delilah sind beste Freundinnen seit Kindertagen und haben schon als kleine Mädchen einen Pakt geschlossen: Sobald der Sommer anbricht, gilt es ihm zu folgen, egal wohin er sie trägt. Deswegen graben sie jedes Jahr eine alte Kiste aus, um eine der Aufgaben daraus zu erfüllen. Dieser Sommer ist jedoch anders, denn er steht kurz vor dem Rest ihres Lebens. Während Megan davon träumt nach der Highschool etwas von der Welt zu sehen, möchte Delilah unbedingt an die Juilliard in New York. Große Pläne, die durch Geldsorgen, Sommerlieben und Selbstzweifel immer wieder auf die Probe gestellt werden – und sogar ihre Freundschaft zu verändern drohen. Doch manchmal reicht es auf sich selbst und den Sommer zu vertrauen…

(Quelle und Bild-Copyright: Carlsen Verlag)

Cover

Auf dem Cover sind zwei Mädchen, die beiden Protagonistinnen, zu sehen. Wobei die mit den glatten Haaren Megan ist und die mit den Locken Delilah. Schon auf den ersten Blick und vom farblichen her wirkt das Cover sehr sommerlich und man kann erkennen, dass es in dem Buch um Freundschaft geht. Ich finde, es passt sehr gut zum Thema.

Meine Meinung

** Eine wunderbare Geschichte über Freundschaft, die realistischer nicht sein könnte. **

Normalerweise lese ich eher Fantasy-Bücher, aber obwohl diese Geschichte vollkommen real ist, hat sie mir sehr gut gefallen.

Handlungsmäßig passiert meiner Meinung nach im Buch nicht viel, dafür passiert auf der emotionalen und freundschaftlichen Ebene eine ganze Menge.
Ich war begeistert von dem Buch, da die Autorin es schafft, alles so realistisch zu schreiben, dass es mir vorkommt, als wäre ich hautnah an Megans und Delilahs Seite mit dabei.

Die Freundschaft der beiden wirkt an keinem Punkt überspitzt oder gestellt und wer eine beste Freundin (oder einen besten Freund) hat, findet sicher einige parallelen, da die Freundschaft der beiden wirklich echt rüberkommt. Selbst wenn die beiden sich streiten.

Ich persönlich konnte mich mehr mit Deliah identifizieren als mit Megan. Allerdings sind beide tolle Charaktere, die fast mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten haben, aber genau das machte eine richtige Freundschaft aus und die Autorin vermittelt auch hier wieder ein sehr realistisches Bild der Freundschaft.

Obwohl es auch einen dritten im Bunde und somit noch einen männlichen Protaonisten gibt, gibt es in diesem Buch keine dieser typischen Dreiecksbeziehungen, wie wir sie alle kennen. Das soll kein Spoiler sein, aber ich finde es wichtig, das zu erwähnen, da sowas teilweise schon ein Kriterium ist, ein Buch nicht zu lesen.

Dieses Buch bringt sowohl zum Lachen als auch manchmal zum Weinen. Es ist wunderbar gefühlvoll und realistisch geschrieben und ich kann es nur jedem empfehlen, der ein gutes Buch über Freundschaft mit einem Hauch Romantik sucht. 

Wertung

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