Donnerstag, 14. Juli 2016

*7. Reiseziel*


Willkommen zu unserem 7. Reiseziel!

Heute geht’s mal raus aus Europa. Unsere Reise führt uns nämlich jetzt nach London. 

Nach einer Sightseeing-Tour in einem von Londons schicken roten Doppeldeckerbussen sind wir mit Alena & Alexa Coletta zum Tee verabredet.
Wer uns kennt, weiß, dass wir auch diese Gelegenheit nicht ungenutzt gelassen und gleich mal unsere Neugier gestillt haben.



Vor einer Woche ist ja der zweite Teil zu Geteiltes Blut bei Impress erschienen. Die Vampire, die wir dort kennenlernen haben, nicht viel mit einem in der Sonne glitzernden Blutsauger gemeinsam. Wenn ihr eine Person in eurem Buch wärt, wärt ihr lieber Vampirjäger oder Hacker? Oder vielleicht sogareiner der Vampire?

Alena: Ganz klar: Ich würde hacken – Vampire kann man schließlich auf viele Arten jagen... Und seien wir ehrlich: Mit einer Tastatur unter den Fingern fühlen wir Autorinnen uns doch unbesiegbar.
Alexa: Definitiv hacken und mich in den dunkelsten Ecken des Internets bewegen. Da gibt’s bestimmt auch was zu jagen.

Und wo wir schon beim Thema Hacker sind… Seid ihr denn solche Computerfreaks wie Julie oder kennt ihr euch da eher weniger aus?

Alena: Es ist nicht so, dass wir uns mit Computern überhaupt nicht auskennen. Wir mussten aber vor allem viel Hacker-Recherche betreiben, das ist dann nämlich doch sehr speziell.

Alexa: Ich habe mich dabei so viel im Deep Web und auf zwielichtigen Websites herumgetrieben, dass ich Angst hatte auf irgendeiner Liste verdächtiger Personen zu landen. Ist zum Glück aber nicht passiert! Und letztens habe ich mir YouTube-Videos davon angeschaut, wie Servietten brennen – ich musste es wissen, wollte es aber nicht selbst ausprobieren. Die entsprechende Szene dazu gibt’s übrigens in Geteiltes Blut Messenger

Wie kann man sich das vorstellen, zu zweit ein Buch zu schreiben? Wie arrangiert ihr euch da beim Schreiben? Seid ihr euch immer einig oder gibt’s auch mal Streit um den Plot?

Alexa: Das wichtigste sind ein genauer Plan und enge Absprachen: Zum Projektstart gibt es eine Art Kick-off – das heißt, wir legen fest, wer was schreibt oder recherchiert. Während des Schreibens ist ständige Kommunikation besonders wichtig, damit alles gut ineinander greift.

Alena: Übrigens werden wir das häufig gefragt und haben auch einen Blogpost dazu geschrieben, in dem wir das alles ganz genau erklären.

Ihr habt ja auch eine eigene Webseite rund ums Schreiben, die den selben Titel wie euer Buch trägt. Was war denn zuerst da? Die Seite oder die Idee zum Buch?

Alena: Das war der Blog. Dass der Name sozusagen wie die Faust aufs Auge zu der Plattform passt, die wir uns in Geteiltes Blut ausgedacht haben, ist uns erst später aufgefallen.

Alexa: Der Roman war schon fast fertig und wir hatten immer noch nicht den perfekten Namen für die Blutplattform. Und dabei hatten wir ihn die ganze Zeit direkt vor der Nase!

Wenn jeder von euch drei Wünsche frei hätte, welche wären das dann?

Alena: Mehr Stunden am Tag, um mehr lesen und schreiben zu können. Und irgendeine Möglichkeit, die Szenen, die schon in meinem Kopf fertig sind, von allein ins Dokument zu katapultieren. Hm, und...

Alexa: Ein Einhorn. Um es auf einer pinkfarbenen Wiese grasen zu lassen.

Alena: Oder vielleicht ein Besuch in Hogwarts. Das wäre gut!

Was wolltet ihr schon immer mal machen, habt euch aber nie getraut?

Alexa: Einen Marathon laufen – das wäre ein Code, den ich gern knacken würde.

Alena: Das war eigentlich immer die Veröffentlichung eines Buches. Nun habe ich mich das getraut und es ist wirklich aufregend! Ansonsten vielleicht eine Weltreise, ganz ohne Plan, einfach nur ein Rucksack und los geht’s.

Wenn ihr eine Nacht in einem Kaufhaus eingeschlossen wärt, was würdet ihr tun?

Alexa: Oh Gott, kurz Panik bekommen? Und dann in der Sportabteilung verschwinden und mir mein Outfit für den Marathon suchen. Den ich dann hoffentlich laufen würde.

Alena: Hoffen, dass es eine Lebensmittel- und eine Buchabteilung gibt. Dann kann ja nichts schiefgehen! Und wenn es wider Erwarten langweilig wird: Klamotten anprobieren, die ich niemals kaufen würde.

Habt ihr noch ein Schlusswort an eure Leser?

Alena: Ja! Zuerst einmal sind wir begeistert über das viele tolle Feedback, das wir bisher schon erhalten haben. Dass ihr unsere Figuren so ins Herz geschlossen habt, macht uns sehr glücklich und ist das größte Lob, das man als Schriftstellerin bekommen kann.



Und wie jedesmal gibt es auch diesmal etwas zu gewinnen. Mehr dazu, also die Gewinnspielfrage und die Teilnahmebedingungen, findet ihr bei Caro.

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