Mittwoch, 26. Oktober 2016

[Rezension] Phoenix #1 von Ann-Kathrin Karschnick




Titel: Phoenix - Tochter der Asche
OT: -

Autor: Ann-Kathrin Karschnick

Verlag: Papierverzierer Verlag

Ausstattung: Taschenbuch
Seiten: 400 Seiten
Preis: 14,95 € (D)

Reihe: Phoenix #1

ET: 02. Oktober 2014
ISBN: 978-3-94454-450-2




Klappentext


Europa liegt nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika in Trümmern. Mithilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla bauten die Saiwalo, eine überirdische Macht, Europa langsam wieder auf. 120 Jahre später erschüttert eine Mordserie Hamburg, die sich niemand erklären kann. Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, wird auf die Fälle angesetzt und trifft bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi. Wer ist sie und wieso ist sie so fest von der Schuld der Saiwalo an den Morden überzeugt?


(Quelle und Bild-Copyright: Papierverzierer Verlag)

Cover

Das Cover ist komplett in Brauntönen gestaltet und man sieht eine geflügelte junge Frau auf einem Hochhausdach sitzen. Die Schrift sieht aus als würde sie glühen oder brennen. An sich ist es nicht sonderlich spektakulär, aber ich finde es toll.

Meine Meinung

**Richtig guter Trilogie-Auftakt!**

Ich muss sagen, dass ich aufgrund der Meinung einer Freundin ein wenig skeptisch an das Buch herangegangen bin. Normalerweise haben wir einen ziemlich ähnlichen Büchergeschmack, nur mochte sie Phoenix nicht so sehr. Allerdings war die Skepsis am Ende völlig unbegründet, denn ich habe dieses Buch geliebt. Von Anfang bis Ende. 

Phönixe haben mich irgendwie schon immer begeistert, auch wenn sie hier ein wenig anders dargestellt werden, als beispielsweise in Harry Potter. Vom Äußerlichen erinnern sie mich hier eher ein wenig an Engel. Was ich aber völlig okay fand, Tavi hat mir so gut gefallen.

Im Allgemeinen mochte ich Tavi als Hauptperson sehr. Sie ist eine starke Frau mit eigenem Kopf, die in ihren vielen Lebensjahren schon einiges erlebt hat und trotzdem noch nicht abgestumpft ist gegenüber menschlichen Gefühlen.
Leon scheint am Anfang etwas kühl und vielleicht sogar ein klein wenig arrogant. Umso lustiger fand ich dann, was am Ende mit ihm geschieht.
Nathan hab ich von allen Charakteren im Buch am meisten gemocht. Warum, kann ich gar nicht so genau sagen, aber irgendwie ist er ein süßer Sturkopf, den man einfach mögen muss.

Die Idee der Geschichte finde ich richtig gut. Die Sache mit dem Experiment und den Seelenlosen ist ein wirklich spannender Auftakt und etwas, das ich so noch nicht gelesen hab. Für mich war das eine schöne Abwechslung, da es in meinen Augen etwas Neues und so gar nicht 08/15 ist. Das macht die Geschichte für mich zusammen mit den Phönixen als "Fabelwesen" zu etwas Besonderem.

Band 1 "Tochter der Asche" könnte man als abgeschlossenen Band bezeichnen. Zumindest lässt das Buch den Leser ohne größeren Cliffhanger zurück. Eine echte Erholung. Dennoch bin ich wahnsinnig neugierig, wie die Geschichte von Tavi und Leon weitergeht.
  
Wertung


Vielen Dank an den Papierverzierer Verlag für das Rezensionsexemplar.

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